MANIFEST:

wildwildpress war ein Magazin und ein Webtool. Es hat digitales menschgemachtes Chaos online durch einen Editor gefiltert und am Ende das Ergebnis in einem regelmäßig erscheinenden Magazin festgehalten. wildwildpress war auch: „Trash“, der aus kontrolliertem Chaos entstand. Wenn Times New Roman anstelle der Times, Arial anstelle von Helvetica genutzt wurde. Trackpad Aesthetics – bestehend aus Zeichnungen mit Maus und Trackpad. Ein gedrucktes, digitales Onlinemagazin. Community Web Kunst – und wenn aus gedruckten wilden „Websites“ ein Magazin gebunden wird. So funktionierte es: Das Magazin ist in gedruckter Form zweimal im Monat erschienen und hatte keinerlei inhaltliche Einschränkungen. Das heißt, nicht ganz! Denn der Gestaltungsprozess wurde passiv dadurch gelenkt, dass bei jeder Ausgabe die gestalterischen Möglichkeiten auf ein gewisses Minimum begrenzt wurden. Andere Werkzeuge, die Anzahl der Farben und Schriften – all das hat sich bei jeder Ausgabe verändert. Um mitmachen zu können, tat man Folgendes: Man besuchte die Seite www.wildwildpress.com und meldete sich mit seinen Nutzerdaten an. Nach dem Einloggen sah man den aktuellen Stand der gerade von allen bearbeiteten Seite und konnte bei diesem nach Belieben in die Gestaltung eingreifen. Das passierte ganz einfach online mit Hilfe des Editors. Nach dem Speichern wurde dieser „Entwurf“ von mir überprüft. Rassismus, Beleidigungen oder Aufforderung zu Gewalt sind auch bei wildwildpress kein Ausdruck von Freiheit gewesen und blieben draußen. Falls die Beiträge mit den AGB übereinstimmten, sahen nach kurzer Zeit alle anderen User, was erstellt worden ist. Nach einer gewissen Zeit begann der Erstellungsprozess mit der nächsten Seite von neuem. Nachdem die letzte Seite bearbeitet worden war, wurde das Magazin in den Druck gegeben und dann nach ein paar Tagen an alle Mitwirkenden versandt. wildwildpress war der wilde Westen unter den Druckerzeugnissen: Tut was immer ihr wollt – aber lasst es uns am Ende ausdrucken und in der weiten Welt verteilen! Die ersten vier Ausgaben waren übrigens, inklusive deutschlandweitem Versand, für alle Beteiligten kostenlos. Später gab es die Möglichkeit eines kostenpflichtigen Abonnements. wildwildpress war außerdem sehr exklusiv! Man konnte es nur bekommen, wenn man selbst etwas dazu beigetragen hat. Wir haben ein Magazin gestaltet, welches durch seine wilde und hemmungslose Art immer aktuell, spannend und vor allem unterhaltsam geblieben ist.

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